Tips und Tricks

 

 

flaschen.gif (19867 Byte)
  •  
Das Thermometer z. B. an einem querliegenden großen Holzlöffel oder am Topfrand eingehängt befestigen, so daß das Ende ständig in der Flüssigkeit hängt. Das erleichtert das ständige Temperatur-Ablesen.
  •  
Wer keinen Riesen- oder gar einen zusätzlichen Kühlschrank für die optimale Lagerung bei der Nachgärung bzw. Gärung (untergäriges Bier) hat, legt am besten seine Brautermine in die kalte Jahreszeit. Falls es dabei zu Temperaturschwankungen kommt, lagert man zur Sicherheit einfach 1-2 Wochen länger. Vorsicht, jedoch nicht durchfrieren lassen.
  •  
Am zweckmäßigsten sind zwei unterschiedlich feine Tücher. Das Abläutern der Maische funktioniert einfacher in einem gröberen Tuch (ca. 1mm-Lochung), das Abfiltern nach dem Hopfenkochen bringt bessere Ergebnisse mit einem feinen Tuch (Babywindel).  
  •  
Falls Ihr öfter brauen wollt, merkt Euch (am Besten notieren) die Einstellungen am Herd zur Erhöhung und Beibehaltung der Temperaturen.
  •  
Um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen sollten die Geräte die Ihr einsetzt absolut sauber sein. D. h. vor dem Start wird alles erst einmal mit kochendem Wasser abgeduscht.
  •  
Sollte die Stammwürze nach dem Kochen mit dem Hopfen nicht ausreichend kräftig sein (< 11%) kann zur Not - alle Braumeister wegschauen - etwas Zucker zugesetzt werden.
  •  
Um festzustellen, ob die Hauptgärung beendet ist gibt es unterschiedliche Methoden. Die einen lassen während des ganzen Vorgangs die Spindel im Faß (bei 4-6% Stammwürze kann abgefüllt werden).
Einfacher ist unserer Meinung nach die Geschmacksprobe. Alle paar Tage mal ein kleines Schlückchen probieren. Es ist interessant, wie sich der Geschmack von klebrig-süß zu fein-herb entwickelt. Schmeckt die Würze noch sehr süß, einfach noch ein paar Tage zugeben.